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Frühaufsteher oder Morgenmuffel?

Livi's Welt

Veröffentlicht am September 28 2022

Frühaufsteher oder Morgenmuffel?

 

'Der frühe Vogel fängt den Wurm' – eine bekannte Redewendung, die besagt, dass man mehr erledigen kann, wenn man früh aufsteht. Tja, für Morgenmuffel kein leichtes Unterfangen! Denn viele Menschen sind eher abends aktiv. Ihnen fällt es schwer, morgens aus dem Bett zu kommen.

 

Warum gesunder Schlaf wichtig ist, was im Körper passiert, wenn wir schlafen und woran es liegt, dass die 'innere Uhr' bei jedem anders tickt - das wollen wir euch in diesem Blogpost verraten! :-)

 

Schlaf ist wichtig. Ohne ihn geht es nicht, denn Schlaf trägt zu Wohlbefinden und Gesundheit bei und ist nicht nur für die körperliche Erholung nötig, sondern auch, um unsere Leistungsfähigkeit zu verbessern. Während wir schlafen, finden eine Reihe an spannenden Vorgängen in unserem Körper statt:

  • Informationen und Eindrücke, die wir am Tag sammeln, werden nachts im Gehirn verarbeitet. Das neuronale Netzwerk regeneriert sich. Dadurch sind wir am nächsten Tag in der Lage, neue Eindrücke aufzunehmen.
  • Herzschlagfolge und Blutdruck sinken nach dem Einschlafen und sind auch in den Tiefschlafphasen niedrig. In der sogenannten REM-Schlafphase, in der wir häufig träumen, steigt beides wieder an.
  • Der Stoffwechsel läuft in der ersten Nachthälfte auf Hochtouren und unsere Energiespeicher werden aufgefüllt.
  • Auch Wachstumshormone werden in der ersten Nachthälfte ausgeschüttet, die das Wachstum und die Regeneration von Muskeln, Knochen und Organen unterstützen.
  • Durch die vermehrte Anwesenheit von natürlichen Antikörpern und speziellen Abwehrzellen im Blut wird unsere Immunabwehr gestärkt.

 

Prinzipiell gehen wir schlafen, sobald wir uns müde fühlen. Es gibt jedoch verschiedene Faktoren, die unseren Schlaf-Wach-Rhythmus erheblich beeinflussen – unter anderem durch unsere 'innere Uhr'. Verschiedene Körperfunktionen sind von ihr abhängig:

So nimmt die Bildung von Melatonin vor dem Nachtschlaf zu und trägt dadurch zum Einschlafen bei. Auch die Körpertemperatur erreicht abends ihr Maximum und sinkt über Nacht wieder ab. Das Stresshormon Kortisol hingegen erreicht in der Nacht ihr Minimum und steigt morgens wieder an.  

  

 

Diese Prozesse regulieren grundsätzlich unseren Tag-Nacht-Rhythmus. Dennoch können sich die Schlafenszeiten von Menschen deutlich unterscheiden. Unsere Vorliebe, welche Schlafenszeit wir bevorzugen, hängt davon ab, welcher Schlaftyp wir sind. Der Schlaftyp ist erblich veranlagt, ist aber auch von Geschlecht und Alter (vermutlich aus hormonellen Gründen) abhängig.  

 

Ob ihr nun Frühaufsteher oder Morgenmuffel seid - ausreichender und erholsamer Schlaf ist für uns alle wichtig. Allgemein wird erwachsenen Menschen in Mitteleuropa eine durchschnittliche Dauer von sieben Stunden pro Nacht empfohlen. Wir bei Livi’s hoffen, dass ihr euren idealen Tag-Nacht-Rhythmus bereits gefunden habt und wünschen euch auf jeden Fall süße Träume... vielleicht von unseren kleinen Helden? ;-)

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